Ayurveda im Winter



Gerade in der Winterzeit steht die Selbstfürsorge im Vordergrund.

Kühles Grau vor dem Fenster hält uns länger in den Innenräumen die wir nun neu entdecken können, in uns und um uns.

Nährendes ist seit Alters her im Winter Tradition.

Was nährt uns heute?

In den Läden begegnen uns Früchtekuchen, Stollen, Datteln, bei den Frischwaren leuchten Orangen, Mandarinen, Sharonfrüchte, Äpfel und Birnen. Im Gemüseregal glänzen die für die Auslage zurechtgemachten Kohlköpfe in vielen Varianten, glatt, kraus, rot und grün. Wurzelgemüse locken mit ihrer gespeicherten Süsse.

Wieder beschenkt uns die Natur mit dem, was uns gut tut.

Gerade in der dunklen Jahreszeit hilft uns die Frische der Zitrusfrüchte. Die gespeicherte Sonnenkraft boostet unser Immunsystem. So wie die fülligen Kohlköpfe, wenn wir sie mit den leichtmachenden Gewürzen verfeinern. (Kümmel, Kreuzkümmel, Fenchel)

Die Wurzelgemüse helfen uns, uns zu erden, während wir im Geiste von Weihnachten dem Himmel in uns Einlass gewähren und (etwas abgehoben) davonschweben.

Das Nährende, das wir suchen, finden wir in schönen Texten und Filmen, in liebevollen Gedanken an unsere Lieben, in der Bereitschaft Anderen zu Diensten zu sein.

Jede fürsorgliche Handlung bereichert unser Dasein mit dem Glanz der Liebe.

Empfehlungen für die Selbstfürsorge:

Sich Zeit nehmen für die Selbstmassage,

Täglich liebevoll Sesamöl oder ein ausgesuchtes Ayurveda Kräuteröl in die trockene Haut einmassieren. Sanft die Gelenke umkreisen und anschliessend unter der warmen Dusche oberflächlich abspülen, wobei das Öl noch tiefer in das Gewebe einzieht.

Auch alle zwei Tage eine Wohltat.

Auch einmal die Woche, als Ritual mit mehr Zeit, im Kerzenschein als tiefere Selbstmassage ein nachhaltiger Genuss.

Ein Besuch in der Ayurveda Praxis mit Beratung und Massage.

Wöchentlich, Monatlich, als Therapiepaket gebucht, hilft es die Winterzeit als erfüllende, persönliche Auszeit zu nutzen.

Nicht vergessen: Jeden Tag eine halbe Stunde am Tageslicht draussen verbringen, Gesicht und Hände frei. Das ist die minimale Zeit, die der Körper am Licht benötigt.




Ein Rezept für die Saison:


apart gewürzter Rosenkohl

500 Gr Rosenkohl

1 Zitrone

1 Zwiebel

1 Scheibe frischen Ingwer gehackt


Gewürze:

1tl Senfsamen

1/2 tl Pimentsamen

1/2 tl Koriandersamen

3 Nelken grob gemörsert, gemischt im Schälchen bereitstellen

1/2 tl Kurkuma

1/2 Kreuzkümmel

1/2 tl Garam Masala

1/4 tl Zimt gemischt im Schälchen bereitstellen

Salz


2tl Ghee

1 Becher Rahm


3 EL Sesam

frischer Kerbel oder Petersilie

Den geputzten Rosenkohl in Zitronenwasser blanchieren. (Viertel der Zitrone ins Wasser ausdrücken und mit der Schale mit kochen)


Das Ghee im Topf erhitzen, die grob gemörserten Gewürze, dann die Zwiebel, dann den gehackten Ingwer anrösten.

Mit dem Rahm ablöschen.

Die gemahlenen Gewürze und Salz oder Gemüsebrühe dazugeben, umrühren und 3-4 Minuten köcheln lassen.

Den blanchierten Rosenkohl und evtl. etwas vom Kochwasser dazugeben.

Mit Tamari abschmecken.

Zum Schluss Sesam und gehackte Kräuter darüber geben.


Variante: klein geschnittener Rosenkohl in Ghee andämpfen und im Gewürzrahm fertig kochen.


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